WJEM 2011

  • Posted on: 24. November 2012
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Riesenerfolg für Philipp Kaulich

Talente des SK Bebenhausen in Stuttgart erfolgreich

STUTTGART. Die Württembergischen Jugendmeisterschaften 2011 fanden wie jedes Jahr mit reger Beteiligung des SK Bebenhausen statt. Mit großen Ambitionen starteten Georg Braun, Ulrich Zimmermann (beide U18), Philipp Kaulich und Danijel Gibicar (beide U16) ins Turnier. Alle vier hatten sich den Titel und die damit verbundene Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zum Ziel gesetzt. Vervollständigt wurde das Bebenhäuser Quintett von Leander Grimm (U10), der sich zum ersten Mal auf höchstes württembergisches Parkett wagte. Das erste vereinsinterne Duell ließ somit nicht lange auf sich warten. In der vierten Runde traf der glänzend estartete Ulrich Zimmermann am Spitzenbrett auf Georg Braun. Zimmermann siegte und notierte danach bei 4 Punkten, doch urplötzlich kam bei ihm Sand ins Getriebe. Nach zwei Niederlagen in Folge musste er seine Titelhoffnungen nach der Vorschlussrunde begraben, mit 5 Zählern landete er aber noch auf einem versöhnlichen dritten Platz. Währenddessen blieb Braun (4 Punkte) unter seinen Möglichkeiten und konnte nicht mehr in den Kampf um die Spitze eingreifen. Auch in der U16 kam es zum Duell zweier Goldersbachtäler. Philipp Kaulich und Danijel Gibicar starteten jeweils mit drei Siegen hintereinander und trennten sich schließlich nach hartem Kampf leistungsgerecht Remis. Während Gibicar noch einen ganzen Zähler abgab und letztlich mit 5,5 Punkte Zweiter wurde, drehte Kaulich nochmals richtig auf, sodass der Wankheimer mit einem Remis in der Schlussrunde mit 6 Punkten sensationell den Titelgewinn feierte.

„Das Turnier lief gut, nur in der letzten Runde war ich sehr nervös,“ so der Kepler-Gymnasiast, der vor dem Turnier mit dem Bebenhäuser Cheftrainer Rudolf Bräuning noch extra ins Trainingslager in die Vogesen gereist war. Auch Leander Grimm ließ sein Potenzial mehrfach aufblitzen, gegen stärkste Gegnerschaft zeigte er sich zu Beginn des Turniers absolut konkurrenzfähig, ehe er dem angeschlagenen Tempo Tribut zollen musste, am Ende aber immer noch auf respektable 3,5 Punkte kam.

Das abschließende Fazit des Bebenhäuser Spitzenspielers und Trainers Marc Werner fiel kritisch aus: „Das Niveau der Meisterschaften war relativ schwach. Wenigstens haben Philipp und Danijel die Erwartungen erfüllt.“