DVMM U20 2012 – Runde 4

  • Posted on: 1. Januar 2013
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Mit der SG Bochum 31 hatte die Goldersbachtäler aus dem letzten Jahr noch eine Rechnung offen. Bei der 2,5:3,5-Niederlage war damals Kaulich der Unglücksrabe. Auch in diesem Jahr sollte sich ein Match mit einer unglaublichen Dramatik entwickeln. Dass sich Alexander Alber (Brett 6) und Philipp Wenninger (3) völlig von der Rolle zeigten und das Team praktisch zu viert kämpfen musste, war natürlich verheerend. Da sich zudem bei Topscorer Danijel Gibicar (5) ein farbloses Remis abzeichnete und Philipp Kaulich (4) sowie Georg Braun (2) klaren Niederlagen entgegensteuerten, war mit einer Kanterniederlage der Schönbucher zu rechnen. Einzig Spitzenspieler Ulrich Zimmermann zeigte sich von seiner besten Seite und gewann bereits nach 23 Zügen. Die Niederlagen der völlig indisponierten Alber und Wenninger ließen aber nicht lange auf sich warten. Nachdem Gibicar dem Remis nicht mehr ausweichen konnte, war nur noch die Höhe der Bebenhäuser Niederlage fraglich. Doch nun nahmen Braun und Kaulich ihr Herz in beide Hände und kämpfen bis zum Umfallen. Braun, schon wieder mit dem Rücken an der Wand stehend, brach alle Brücken hinter sich ab und spielte mit höchsten Risiko auf Gewinn. In der Zwischenzeit konnte sich auch Kaulich wieder Hoffnungen auf ein Remis machen. Brauns Gegner war vom Auftreten des 18-jährigen Riederichers sichtlich überrascht und kam in extreme Zeitnot. Braun, dem bisher im Turnier noch nicht viel gelungen war, hatte nichts mehr zu verlieren, spielte nur noch nach vorne und gewann schließlich überzeugend im Turmendspiel. Bei Kaulich spielten sich dramatische Szenen ab, die schließlich in einer leistungsgerechten Punkteteilung endeten. Die Goldersbachtäler hatten gegen ihren Angstgegner mit extrem viel Glück ein 3:3 geschafft.

Allen war jedoch klar, dass sich solche Ausfälle wie von Lebeda, Alber und Wenninger an diesem Tag nicht wiederholen dürfen. Obwohl die Schönbucher durch das glückliche 3:3 die Tabelle allein anführen, ist allen klar, dass der bisherige Auftritt alles andere als überzeugend ist. Das Verhältnis zu Glücksgöttin Fortuna ist ausgereizt. Deshalb gab es nach eigentlich sensationellen 3:1 Punkten gegen die beiden Erstplatzierten der letztjährigen Meisterschaft wegen der Aussetzer auch hauptsächlich betretene Gesichter auf Seiten der Goldersbachtäler.

Mit dem kampfstarken Team des Königsspringer Hamburg SC von 1984 wartet heute ab 9 Uhr bereis der nächste schwere Brocken.

Die Deutsche Meisterschaft kann auch im Internet verfolgt werden:

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