Viererpokal – Erste raus, Zweite noch im Rennen

BEBENHAUSEN. In der dritten Runde des Viererpokals Neckar-Fils setzte sich die zweite Mannschaft vom SK Bebenhausen überraschend mit 3:1 gegen den Schachverein Reutlingen durch. Dagegen verlor die Erste mit 1:3 gegen eine Deizisauer Profi-Mannschaft und schied aus dem KO-Wettbewerb aus.

In der Begegnung der ersten Mannschaft erreichte FIDE-Meister Rudolf Bräuning am zweiten Brett ein Remis. Aus der Eröffnung hatte er klaren Vorteil, musste sich nach einem unnötigen Qualitätsopfer aber mit Dauerschach begnügen. Am Spitzenbrett verlor Georg Braun gegen die rumänische Frauen-Großmeisterin Cristina-Adela Foisor; nach einer guten Partie verdarb er ein ausgeglichenes Endspiel. Inzwischen geriet Boris Latzke (3) gegen den ukrainischen Internationalen Meister Valerij Bronznik unter Druck. In schwieriger Stellung akzeptierte er ein gegnerisches Remisangebot. Schließlich verlor Ralf Thelen (4) gegen Mihaela-Veronica Foisor; trotz langem Widerstand setzte sich die Spielstärke der rumänischen Internationalen Meisterin durch.

Beim Spiel der zweiten Mannschaft musste Philipp Bergner am Spitzenbrett eine Niederlage gegen den bulgarischen Großmeister Nikolai Ninov hinnehmen. Nach dem Eindringen eines Springers entschied die Spielstärke des Titelträgers die Partie. Dafür erkämpften sich die anderen Bebenhäuser souveräne Siege. Nach günstiger Eröffnung erhöhte Joachim Kitzberger (2) den Druck auf seinen Gegner und erhielt eine gewinnbringende Angriffsstellung. Werner Wendler (3) verwertete im Doppelturmendspiel seinen Raumvorteil in einen weiteren ganzen Punkt. Damit musste die Partie von Bernd Köller (4) den Mannschaftskampf entscheiden. Nach Materialgewinn manövrierte sich der Goldersbachtäler erfolgreich durch ein langes taktisches Scharmützel und holte den dritten Punkt.

Im Pokalfinale des Bezirks trifft Bebenhausen 2 auf die Schachfreunde Deizisau. Der Sieger qualifiziert sich für den Wettbewerb auf württembergischer Ebene.

Einzelergebnisse

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